Orchideenmedium, diesen netten Begriff benutzte meine kluge Freundin neulich fürs Internet. Genauso exotisch und geheimnisvoll wie eine Orchidee ist für viele Zeitungsredakteure das World Wide Web, mit all seinen Auswüchsen – wie auch das Bloggen, sagte sie. Da hatte sie recht. Ich muss das tagtäglich entsetzt zu Kenntnis nehmen, denn rund um meine Redaktionsstube sitzen zahllose Kollegen, die fleißig ihre floralen Vorurteile pflegen. Dass das auch anders geht, will ich - 35, inzwischen adipöse Ansätze, Sternzeichen Jungfrau, zuhause in Heidelberg - hier unter Beweis stellen. Und über all das schreiben, was die “Ich-mach-was-mit-Medien”-Welt für mich so hergibt. Frei, ohne Sachzwänge. Jenseits jeglicher Fesseln, die Kleintierzüchter, Schützen oder Gemeinderäte einem Lokaljournalisten sonst anlegen. Ein Experiment eben.
Ach ja, der “Dünenwanderer” ist eine Reminiszenz an meinen ersten Blog-Nick. Auch er steht für das freie, ungezwungene Schreiben, das Schweifenlassen der Gedanken und dem Wunschtraum nach Ferien am Meer. Ich wandere also hier schreibend durch die Dünen, die statt aus Sand aus Buchstaben und Worten bestehen… Mann, wie philosophisch…
Wer den direkten Draht, ohne Blogöffentlichkeit, sucht:
duenenwanderer[at]gmx.net
Hi Micha,
…wohnen am Meer ist noch viel besser, auch für die Gedanken!
Beste Grüße,
Felix
Hallo Felix,
das glaube ich Dir gerne. *Neid*
Gruß,
Micha
Ich wollte nicht, aber ich muss es mal sagen:
Bei “Orchideenmedium” lese ich immer “Orchideenmuseum”, stolpere drüber und schüttele den Kopf über meine Daddeligkeit - jedes Mal! Ich werde alt - wahrscheinlich gehöre ich ins Orchideenmuseum.