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Hier noch mal schnell was für den bibliophilen Teil der Dünenwanderer-Gesellschaft. Beim vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgelobten Deutschen Buchpreis stehen die Finalisten 2008 fest. Seit heute. Die – Achtung, Anglophobiker bitte Augen zu! – sogenannte Shortlist wurde bekannt gegeben. Sprich die sechs Romane, deren Autoren sich schonmal eine Route zu ihrer Bank nach Liechtenstein berechnen lassen können. Und das sind die glücklichen Sechs, aus deren Mitte während der Frankfurter Buchmesse der Sieger gekürt wird und die nun Gefahr laufen, auf den Kopf gemacht zu bekommen (→Peter Handkes Angst um die Frisur):
- Dietmar Dath: „Die Abschaffung der Arten“ (Suhrkamp, September 2008)
- Iris Hanika: „Treffen sich zwei“ (Droschl, January 2008)
- Sherko Fatah: „Das dunkle Schiff“ (Jung und Jung, February 2008)
- Rolf Lappert: „Nach Hause schwimmen“ (Hanser, February 2008)
- Ingo Schulze: „Adam und Evelyn“ (Berlin Verlag, August 2008)
- Uwe Tellkamp: „Der Turm“ (Suhrkamp, September 2008)
Wer nun darüber diskutieren will, wer alles ungerechterweise NICHT auf jener ominösen Liste vertreten ist oder wer seine Meinung kund tun will, wie unnötig dieser Preis überhaupt ist, ist herzlich eingeladen. Oder sollte mal einen Blick in den Lesesaal der FAZ werfen. Denn da äußert sich solch belesenes Volk wie Denis Scheck, Julia Franck oder Michael Lentz, wie besch… es den Deutschen Buchpreis findet. Oder auch nicht…

