Posted by: Micha | 28. April 2008

Noch nicht pilcheresk, der “Tatort”

Nett und sympathisch sind sie, die Kommissare. Einen dicken Schlitten fahren sie auch nicht, zumindest fällt’s nicht auf. Und um stinkenden Müll ging es ebenfalls nicht. Somit war gestern einiges erfüllt, beim neuen Münchener “Tatort”, was meine Freundin letzte Woche (guckst Du unten…) noch gefordert hatte. Doch so 100-prozentig war’s das dennoch nicht.

Mord in der Prostituiertenszene war das Thema. Und dann auch noch einer, der über 40 Jahre her ist. Mit schwarz-weiß-Rückblenden. Nicht unbedingt das, was mein Schatz mag. Da fehlte das Familiäre, Pilchereske. Aber immerhin: Die Kollegen Batic und Leitmayr haben’s mit ihrer Art ein wenig herausgerissen. Und - welch weiser Satz - München ist eben auch nicht Köln. Da gab’s schlussendlich nur wenig zu grummeln, rechts neben mir aus der Kissenburg des Sofas. Es geht also aufwärts mit dem “Tatort”. Juhu!

Außerdem ist das mit dem “Tatort”-Mögen eine recht subjektive Sache, vor allem in Bezug auf die Handlungsorte und die jeweiligen Ermittler. Mein Schatz mag die Kölner beispielsweise nicht. Die Münchener schon. Denen verzeiht man daher eher eine dröge Handlung.
Auch ich habe klare Präferenzen. Hier meine Top-5 der meiner “Tatort”-Rangliste.

1. Münster (Thiel/Boerne)
2. München (Leitmayr/Batic)
3. Berlin (Ritter/Stark)
4. Kiel (Borowski/Jung)
5. Bremen (Lürsen/Stedefreund)

Ach ja. Weit abgeschlagen, quasi nicht in dieser Liga, liegt bei mir mein örtlich nächstgelegener “Tatort”, der aus Ludwigshafen mit Ulrike Folkerts. Da passt nix. Weder Ort noch Team. Sorry.

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